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1901 wurde der Kontinentale Bulldogclub – der Vorgänger
unseres Vereins – gegründet. Mrs. Arabel Clare, Herr
Pelzer, Frau Dr.Berthold und die Herren Westphal, Otto
und Hamel waren die
Initiatoren des Clubs.
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Sie alle haben mit viel Aufwand erstklassige
Bulldogs aus England importiert, und es scheint,
als hätten sie nach dem damaligen Stand
beachtliche Erfolge erzielt. Wahrscheinlich war
damals der einzige Zeitpunkt, wo deutsche oder
in Deutschland gehaltene Bulldogs international
konkurrenzfähig waren – bis der erste Weltkrieg
kam und alles zerstörte. Dennoch blieb der
Bulldog populär- nicht zuletzt als Symbol der
satirischen Zeitschrift „Simplicissimus“. |
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Am 6.August 1950 fand in Dortmund die
erste Sonderausstellung unseres Clubs nach dem
Kriege statt. 9 englische Bulldogs stellten sich
der Richterin Frau Otti Heermann. Sie schrieb in
ihrem Bericht: „ Unsere Zucht ist im Aufstieg
begriffen und alle Mühe lohnt sich !
Selbstverständlich sind noch Mängel und Fehler
in der Zucht vorhanden, aber unsere Züchter
werden sich bemühen diese heraus zu züchten. Ich
bin von dem Resultat dieser ersten
Sonderausstellung nach dem Krieg angenehm
überrascht und muss meinen Dank aussprechen für
die liebenswürdige und sportliche Art unserer
Mitglieder. Ich bemerkte nirgends ein Zeichen
von Missfallen, auch wenn ich Mängel erwähnen
musste.“
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Natürlich hat es auch später gute
Bulldogs in Deutschland gegeben, aber die große
Blütezeit war vorbei. Der Wiederaufbau nach dem
zweiten Weltkrieg gelang zwar, aber an die
großen Erfolge der Anfangszeit konnte nicht mehr
angeknüpft werden, und während der Bulldog in
Großbritannien und den USA einen wahren Boom
verzeichnete, ging es in den 1960er Jahren in
Deutschland steil bergab. Der vor der
Reaktivierung des Clubs 1971 erreichte Tiefstand
ist in der deutschen Bulldog – Geschichte
einmalig und wird hoffentlich nicht
wiederkehren.
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Otti Heermann leitete jahrzehntelang den Club,
und ihre Verdienste um die Bulldogs können nicht
hoch genug eingeschätzt werden. Nach ihrem Tod
(1964) versuchte Ing.Seemann für kurze Zeit ihr
Erbe weiterzuführen. Leider war ihm der erhoffte
Erfolg nicht beschieden. Im Sommer 1971 wurde
Herr Wolfsjäger vom VDH beauftragt, den Club zu
reaktivieren. In relativ kurzer Zeit stieg die
Mitgliederzahl von null auf 200.
Bulldogs wurden auf deutschen Ausstellungen
wieder gezeigt, englische Richter wurden
eingeladen, mehrmals im Jahr erschien eine
eigene Clubzeitung. |
1973 – 1975 arrangierte der Club eine eigene Clubschau,
bei der jeweils 50 – 60 Bulldogs vorgestellt wurden. Am
15./16.Mai 1976 feierte der Club sein 75jähriges
Bestehen mit einer Jubiläums - Clubschau in Brühl. Als
Richter fungierte der Amerikaner Mr.E.Hubbard.
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Am 20.01.1977 trat Frau Wolfsjäger von ihrem Amt
als Geschäftsführerin zurück und 2 Tage später
am 22.01.1977 der komplette Vorstand des CEB
e.V. wegen sachlicher Differenzen. Am 21.02.1977
wurde Herr Rolf Ehrenstein anstelle dessen als
Notvorstand eingesetzt. Der Notvorstand sollte
als Überbrückung den Verein weiterführen.
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1973 – 1975 arrangierte der Club eine
eigene Clubschau, bei der jeweils 50 – 60 Bulldogs
vorgestellt wurden. Am 15./16.Mai 1976 feierte der Club
sein 75jähriges Bestehen mit einer Jubiläums - Clubschau
in Brühl. Als Richter fungierte der Amerikaner
Mr.E.Hubbard.
Am 20.01.1977 trat Frau Wolfsjäger von ihrem Amt als
Geschäftsführerin zurück und 2 Tage später am 22.01.1977
der komplette Vorstand des CEB e.V. wegen sachlicher
Differenzen. Am 21.02.1977 wurde Herr Rolf Ehrenstein
anstelle dessen als Notvorstand eingesetzt. Der
Notvorstand sollte als Überbrückung den Verein
weiterführen.
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Am 21.05.1977 hatte der CEB e.V. 171
Mitglieder, 2/3 wären zur Auflösung des Clubs
laut Satzung erforderlich gewesen. Es waren aber
nur 23 Mitglieder plus 12 Vollmachten anwesend,
deshalb war eine Auflösung des CEB e.V. und eine
entsprechende Löschung im Vereinsregister nicht
möglich. Es gibt keinen Auflösungsbeschluss, den
Herr Rolf Ehrenstein in seiner Funktion als
Notvorstand unterschrieben hatte. Die aktive
Tätigkeit im Verein ruhte deshalb.
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Am 01.06.2000 trafen sich 26 Bulldogfreunde und 8
Altmitglieder des CEB e.V. und belebten den Club für
englische Bulldogs wieder.
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Der VDH
lehnte unser Aufnahmegesuch, welches wir im
Jahre 2000 gestellt haben, mit einer für uns
nicht ganz nachvollziehbaren Begründung ab. So
kam es bis 2007 nicht zur Zucht im CEB e.V., da
wir uns der Aufnahmesatzung des VDH unter zu
ordnen hatten. In dieser „Wartezeit“ fielen aus
Altersgründen einige der Zuchthunde aus dem
Zuchtprogramm und wir mussten erst wieder neu
aufbauen |

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Doch seit 2008 ist es an der Zeit, sich dem zu widmen
was er seit 1901 war, ein verantwortungsvoller und
seriöser Zuchtverein, aus Leidenschaft und Liebe zum
Bulldog. Selbstverständlich mit Hauptaugenmerk auf die
Gesundheit und Lebenstüchtigkeit der Rasse.
Oberster Grundsatz muss immer sein: Züchten und
nicht
vermehren.
Gesunde, intelligente, leistungsfähige und schöne
Bulldogs.

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